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Sorry für den seltsamen Titel, aber mir fällt gerade kein besserer ein.

Ich fühle mich irgendwie etwas schwammig heute, denn ich habe zu viel geschlafen und sehr seltsam geträumt. ~~ Ich fühle mich dusselig und habe auch etwas Kopfweh. Das liegt aber vielleicht auch mit am Wetter, diese Umschwünge macht mein Hirn irgendwie nicht mehr anstandslos mit. -_-

Ich glaube A. von der Station auf der ich in der Psychiatrie war, hat sich in mich verknallt. Als ich entlassen wurde, habe ich einigen Leuten dort versprochen, zu Besuch zu kommen. Als ich dieses Versprechen einlöste, hat er mich sehr heftig zur Begrüßung umarmt, mich sehr fest (zu fest!) an sich gedrückt und wollt mich gar nicht mehr so richtig loslassen. Ich musste mich fast schon losreißen, so auch beim Verabschieden. Das ist mir sowas von unangenehm. Und er ließ nicht locker, obwohl ich ihn deutlich von mir weggedrückt habe. Und auch schon als ich noch da war als Patientin hat er mich immer wieder mit „wunderschöne Frau“, „Schnuckelchen“ etc. betitelt. ~~ Obwohl ich ihm sagte, er solle das lassen. Dass ich ihm sagte, ich habe einen Freund und dass ich ihm immer wieder von meinem Freund vorgeschwärmt habe, kam irgendwie nicht bei ihm an.

Als ich auf Besuch auf der Station war vor ein paar Tagen, erzählte er mir, die Stationsärztin habe ihm gesagt, unter dem Personal ginge das Gerücht um, er und ich hätten was miteinander gehabt. Wtf?! Warum sollte die Stationsärztin ihm sowas erzählen? Ich glaube, das ist eher ziemliches Wunschdenken seinerseits. Und dann ist ihm aufgefallen, dass ich meine Haare nachgefärbt habe. Natürlich wollte er prompt, dass ich ihm die Haare auch färbe. Er drückte mir einen 50-Euro-Schein in die Hand, damit ich Haarfarbe kaufe und den Rest behalte. Ich wehrte mich dagegen und sagte natürlich, dass das viel zu viel Geld ist und ich das nicht annehmen kann. Ich wollte es ihm natürlich direkt wiedergeben, aber er nahm es einfach nicht mehr an.

Was soll denn das?!

Ich werde also die Farbe kaufen und das Restgeld einfach in die Packung tun. -.- Es wäre äußerst asozial, das auszunutzen und das Geld zu behalten. Die Haare werde ich ihm jedoch nicht färben, das kann er schön selbst machen. Ich will ihm gar nicht so nahe kommen.

Und ich bin natürlich nicht resolut und selbstbewusst genug, vehementer zu reagieren und klartext zu reden. Da stiehlt sich immer zusätzlich dieses unsichere Lächeln auf meine Lippen, das meine Worte abschwächt.

Grml.

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