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Wieder mal fließe ich über vor Gedanken. Zum großen Teil unartikulierte Gedanken, aber auch ein Teil greifbare Gedanken und Gefühle. Aber wenigstens kenne ich diesmal den Auslöser. Ich hatte heute endlich einen Termin bei dem Therapeuten, auf dessen Warteliste ich seit Oktober 09 stand. Das Warten hat sich gelohnt. Gott sei Dank.

Selbst wenn nicht viel bearbeitet wird, wühlen mich solche Termine immer ziemlich auf. Irgendwas wird immer angekratzt, was ich erst dann richtig realisiere und verarbeite, wenn ich aus der Praxis raus bin. Das Thema war auch heute natürlich wieder meine Mutter und was ich bearbeiten müsste. Ich muss nach wie vor innerlich Abstand gewinnen, da es räumlich ja noch nicht geht. Das dürfte schwierig sein, da ich ja weiterhin in unveränderter Situation lebe. Aber nicht unmöglich.

Der Grund für die viele Schlaferei liegt auch auf der Hand: Die ständige Anspannung wegen ständig wechselnder Situationen saugt mir sämtliche Energie. Und dass ich mich selbst verletze…. die Auslöser dafür kann ich nicht mehr spüren, deswegen sieht es für mich so aus, als gäbe es keine. Interessanter Gedanke. Ich muss dann wohl auch lernen, mich innerlich wieder besser, ober überhaupt zu spüren. Mich selbst wieder wahrnehmen, da bisher meine Wahrnehmung auf meine Mutter fixiert war. Ein simpler Überlebensmechanismus, um auf ihre Launen passend reagieren zu können. Als Kind war das überlebenswichtig, aber heute ist es nur noch schädlich.

Vielleicht lerne ich das ja ein wenig in der Klinik. Übernächste Woche geht es schon los… Ich bin nervös, aber gleichzeitig freue ich mich darauf. Auf jeden Fall bin ich gespannt.

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