Schlagwörter

,

Wieder steh ich am Abgrund, möchte fliehn von der Last/ Tausend Tode sind mein Leben, der letzte Stern ist längst verblasst/ Eilt herbei, ihr dunklen Engel, die ihr über mich wacht. Hüllt mich ein in Flammenschwingen, tragt mich fort in ewige Nacht// Wieder steh ich am Abgrund, sehne mir den Tod herbei/ Diese Tiefe ist Erlösung, nur ein Schritt, dann bin ich frei/ Eilt herbei, ihr dunklen Engel, die ihr über mich wacht. Hüllt mich ein in Flammenschwingen, tragt mich fort in ewige Nacht (2x)// Kein Erbarmen für den Sünder, der dem Feuer kam zu nah/ Mein Schicksal ist in Blut geschrieben, von einem Gott, der zornig war/Eilt herbei, ihr dunklen Engel, die ihr über mich wacht. Hüllt mich ein in Flammenschwingen, tragt mich fort in ewige Nacht. // Kein Erbarmen für den Sünder, der dem Feuer kam zu nah/ Mein Schicksal ist in Blut geschrieben, von einem Gott, der zornig war.

-alternativ-

Wieder steh ich am Abgrund, kann dem Sog nicht widerstehn/ Tausend Wunden werden heilen, werden mit mir untergehn// Eilt herbei ihr Engel, die ihr über mich wacht/ Hüllt mich ein in Flammenschwingen, tragt mich fort in ewige Nacht// Wieder steh ich am Abgrund, dem letzten Tod meiner Zeit/ Ein letztes Mal unsterblich sein, ich umarme Ewigkeit// Eilt herbei ihr Engel, die ihr über mich wacht/ Hüllt mich ein in Flammenschwingen, tragt mich fort in ewige Nacht// Eilt herbei ihr Engel, die ihr über mich wacht/ Hüllt mich ein in Flammenschwingen, tragt mich fort in ewige Nacht// Wieder steh ich am Abgrund, kann dem Sog nicht widerstehn/ Tausend Wunden werden heilen, werden mit mir untergehn.

(c) In Strict Confidence

Ich liebe dieses Lied. Und ich weiß gerade nicht, wie es mir geht. Geht es mir gut? Geht es mir schlecht? Irgendwas dazwischen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich die letzten Tage wieder dieses Gefühl hatte, nicht ganz ich selbst zu sein. Nicht ganz da zu sein. So halb war ich ganz woanders und alles zog an mir vorbei wie in einem Traum. Oder zog ich traumwandelnd an allem vorbei? Ich weiß es nicht.

Die Zeit bis zur Klinik kommt mir noch wie eine Ewigkeit vor und ich weiß nicht, wie ich die Zeit bis dahin totschlagen soll. Ich weiß heute sehr vieles nicht, fällt mir auf…

Ich bin gespannt, was die Klinik mir bringt. Verändert sie irgendwas? Hilft es, dort zu sein? Wenn ja, wie? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, jemals „normal“ leben zu können. Jemals weit weg von all den Löchern und Abgründen zu sein. Ein „normales“ Leben ist irgendwie so weit weg für mich. Aber was ist denn ein normales Leben? Was? Na gut, ändern wir das „normal“ mal in „glücklich“ um.

Ich kann mir nicht vorstellen, jemals in irgendeiner Weise glücklich leben zu können.

Advertisements